Wofür soll das gut sein?
Zur Trennung von Ahorn
Seit meiner Entlassung bei Ahorn wurde ich von vielen Menschen kontaktiert, die während meiner „Ahorn-Zeit“ nicht oder kaum mit mir gesprochen haben. Diese Gespräche waren gut, offen, manchmal überraschend. Sie haben auch gezeigt, wie viele Fragen, Vermutungen und Gerüchte im Umlauf sind. Deshalb ist es mir ein Anliegen, ein paar Dinge klarzustellen.
1 - Nein, die Gründe für meine Entlassung kenne ich nicht. Es gab weder mit meinen beiden Vorgesetzten noch mit meiner unmittelbaren Kollegin eine Kommunikation dazu, weder vorher noch im Nachgang, weder mündlich noch schriftlich. Anscheinend sind schon allerhand Mutmaßungen im Umlauf. Das ist ok und normal, da Nicht-Kommunikation nahezu immer mit Spekulationen gefüllt wird, doch mit der Wirklichkeit haben die nur sehr selten etwas zu tun.
2 - Ja, die Entlassung kam unerwartet, und das Wie war erschreckend und enttäuschend. Habt ihr nie jemanden enttäuscht und erschreckt? Ich auf jeden Fall! Und, Hand aufs Herz, der größte Schmerzpunkt ist doch, dass ich mich in Menschen getäuscht habe und schlicht falsch lag in der Einschätzung von Personen, ihrem Charakter, ihren Werten und unserem Verhältnis. Meine beiden Hände hätte ich für Menschen ins Feuer gelegt, die mich von heute auf morgen zur Persona non grata erklärten. Die mich bis vor einigen Wochen auf einen Sockel stellten, auf dem ich mich unwohl fühlte, und denen ich heute den Steigbügel nicht mehr halten darf. Die schmerzhafteste Erkenntnis betrifft nicht diese Menschen, die – aus 1000 Gründen – sind, wie sie sind, sondern mich selbst.
3 - Ja, der Versuch, mich ohne einen fest vereinbarten Gehaltsbestandteil für 2024 und ohne Abfindung rauszuwerfen, war schäbig. Doch dafür gibt es Anwält_innen und Gerichte, das ist geklärt. Und mein Gott, man kann’s ja mal versuchen. It's Business. Spielt ihr wirklich immer fair und uneigennützig?
4 – Ja, es geht mir gut. Wirklich und richtig gut. Ohne die Entlassung hätte ich mich nicht in dieser Weise um einen sehr nahen Menschen kümmern können, dessen Leben schnell und dramatisch zu Ende ging. Ich fühle mich erleichtert und entlastet. Ich fühle mich frei, wieder zu sagen und zu tun, was ich im Moment sagen und tun möchte, ohne das – richtigerweise! – abstimmen zu müssen.
5 - Nein, ich bedauere nicht, dass ich mein Unternehmen 2017 an Ahorn abgegeben habe. Ich konnte es selbst aus gesundheitlichen Gründen nicht weiterführen. Die beiden anderen Interessentinnen haben sich nicht getraut, zu übernehmen. Und ob das besser gelaufen wäre, steht in den Sternen. Ahorn ermöglichte, die Arbeitsplätze, die Marke und das Institut zu erhalten. Ja, die Integration war mehr als holprig, die meisten aus dem damaligen Team sind weg, es gab unzufriedene Kundschaft, aber auch zufriedene. Ja, letztlich hat Ahorn nicht geschafft, die Marke und das, wofür sie stand, in die Zukunft zu führen. Aber Ahorn hat es versucht, lange. Das schätzte und das schätze ich. Und jetzt hat das neue Stuttgarter Team die Chance auf einen Neuanfang bekommen. Unter einem Namen, mit dem sie sich identifizieren können. Der ihrer Kundschaft nichts verspricht, was sie weder liefern können noch wollen. Ja, ich bin erleichtert, dass mein Name jetzt raus ist. Das war schwierig für mich, gebe ich zu. Doch eben nicht nur für mich. Sondern auch für Ahorn, das Team, die Kund_innen. Letztendlich haben wir alle gelernt und Schritt für Schritt angepasst. So ist das halt. Nichts, was ich vorwerfen könnte, und schon gar nicht Ahorn allein.
6 - Nein, ich werde niemandem abraten, an Ahorn zu verkaufen. Einzig berichte ich nach wie vor offen und ehrlich von dem, was ich erlebt habe, damit man sich ein wenig darauf einstellen kann, dass das nie nach Schema F laufen kann, weil es immer anders ist. Auf „Ketten“ zu schimpfen, ist leicht. Eine Nachfolge anzutreten, ist komplex und immer auch ein Wagnis. Kaum jemand mit einer guten Alternative übergibt an eine der „Großen“. Doch was sind die Alternativen? Welche konkrete Lösung bieten die an, die mit dem Finger auf Ahorn und ähnliche Unternehmen zeigen? Be- und verurteilen ist einfach. Das Machen ist eine ganz andere Nummer. Ihr würdet euer Unternehmen lieber verschenken als an Ahorn zu verkaufen? Wow. Respekt! Reden wir darüber, wenn es soweit ist. Das will ich sehen / erleben.
Und wisst ihr eigentlich, welchen Bärendienst ihr Kolleg_innen erweist, die sich für einen Verkauf entscheiden? Niemand macht das aus Spaß, Langeweile oder Lust auf mehr Golfspielen. Das ist eine große Sache, etwas Einschneidendes. Da braucht man Leute, die schlecht reden und sich distanzieren wie einen Kropf.
7 - Nein, ich bedauere nicht, dass ich die LEBEN UND TOD zu Ahorn gebracht habe. Schaut auf das Programm für Bremen im Mai, dann solltet ihr euch einfach nur freuen, dass die Veranstaltung stattfindet. Ohne Ahorn wäre das nicht der Fall. Punkt. Das ist das gleiche Ding wie oben. Schimpfen ist einfach, die Fortführung zu wagen etwas anderes. Vor allem hat sich das LUT-Team für den Erhalt stark gemacht und sich mutig auf eine große Veränderung eingelassen. Wieder eine Parallele zu denen, die ihr Institut verkaufen. Sie sollten unsere Unterstützung bekommen, nicht weiteren Gegenwind. Haben wir auch nur eine Ahnung, was so einer Entscheidung vorausgeht?
„Die 160 Ausstellenden sind natürlich alle super, keine Frage. Doch das ganze Geld fließt zu Ahorn.“ Sorry, Leute, das ist Bullshit. Das Geld finanziert knapp die LEBEN UND TOD, und dass Ahorn damit schwarze Zahlen schreibt, ist kaum zu realisieren, unter den aktuellen Umständen erst recht nicht. Meint ihr denn, die Veranstaltung wäre zuvor ein Charity-Event gewesen? Warum war die Inhaberin dann auch eine GmbH? Und warum sollte sie dann gestrichen werden?
8 - Und wo wir schon bei Bullshit sind: „Grieneisen nimmt 10 bis 15.000 für eine Bestattung, die bei uns ungefähr 3000 kostet." Alter! Was für ein Quatsch.
9 - Auch das liebe ich ja: „Die ganze Dogmatik, die der Verband lehrt, das geht gar nicht. NIE würde ich jemanden ein Sterbehemd anziehen. Und NIE würde ich irgendwo Watte reinstopfen.“ Merkt ihr was?
Auf jede Rückfrage, wie jemand auf solche Aussagen kommt, bekomme ich ausweichende Antworten. Klar, weil jede Basis fehlt und es letztendlich nur darum geht, sich selbst als richtig und das andere als falsch darzustellen. So funktioniert die Welt aber nicht.
10 - Und am Rande: Vergesst eure Ideen von „Konzern“ oder „Kette“ … Es wird mit Wasser gekocht, es muss kalkuliert werden und vor allem: es menschelt – wie in allen kleinen und mittelständischen Unternehmen, wie in uns selbst, unseren Familien, Freundeskreisen und Cliquen. Es menschelt in die eine wie in die andere Richtung. Ich hatte bei Ahorn ganz viele ganz zauberhafte Kolleg_innen.
Fazit:
Leute, bitte, lasst uns unterscheiden zwischen unseren Befindlichkeiten, unseren Eitelkeiten, unseren Kränkungen, unserer Ohnmacht, unseren Vorurteilen und dem, was die Welt so dringend von uns braucht. Da ist viel, viel zu tun. Lasst uns in aller Unterschiedlichkeit kollegial und synergetisch denken. Während wir uns wegen „Kleinigkeiten“ die Köpfe einschlagen, radikalisiert sich die Welt um uns herum. Niemand muss auf Kuschelkurs gehen, wenn es nicht passt, aber wen oder was wir bekämpfen, sollten wir uns genau überlegen.
Reaktionen
auf dieses Statement und auf die Kündigung
Liebe Barbara, ich danke dir für deine differenzierte, ehrliche und pragmatische Stellungnahme. Auch eine Stärke von dir: die offene und klare Kommunikation. Und ja, die Übergabe eines Geschäfts ist keine leichte Aufgabe.
Auch sonst verfolgen wir gerne aus der Ferne Dein Wirken.
Und würden Dich gerne mal für einen Vortrag oder einen Weiterbildungstag in die Schweiz holen.
Alles Gute Dir.
Natürlich hatte ich mir auch kurz Gedanken gemacht, was passiert ist. Aber - nur kurz. Danke abermals für deine klaren und ehrlichen Worte.
Oh man, ist ja scheiße.
Die Art der Kommunikation der kleinen Ahorn ist allerdings unprofessionell.
Liebe Barbara, ich war dazu lange sehr still … auch aus Fairness gegenüber den Kolleg_innen.
Und was du schreibst, geht mir persönlich sehr nahe, denn ich habe meinen Beruf dort grundsätzlich und ernsthaft geliebt.
Es tut mir weh, dass du das so erfahren musstest - und nein, das ist nicht Business, nicht wenn Empathie und Kommunikation und Vertrauen die Markenzeichen sein sollen. Und wir wissen Beide wir sehr Mitarbeiter_innen unter der Umsatzgeilheit zu leiden haben / hatten.
Als ZDFneo Nachforschungen angestellt hat, habe ich das Unternehmen - dumm und loyal wie ich war - noch in Schutz genommen. Gerade weil sich die GF geändert hat. Nochmal würde ich das nicht tun.
Aber Fakt ist auch: Ich wurde dort krank, und es hat keinen der Entscheidungsträger ernsthaft interessiert (Thema: betriebliches Eingliederungsmanagement und Abfindung).
Was ich sagen möchte ist: Es ist auch absolut okay wütend zu sein. Und nein, so ein Verhalten ist nicht okay. Und du hast viel bewirkt.
Das mit der Leben und Tod indes sehe ich auch mehr als kritisch. Aber das ist ein anderes Thema.
Äh, nee jetzt, oder?
Ich bin etwas sprachlos, muss ich sagen.
Spinnen die? Fassungslos ...
Ich habe deinen Text zum Ahornausstieg gelesen und fand ihn mehr als inspirierend – sprachlich wie immer sehr elegant, und von der menschlichen Haltung, mit der du durch Krisen, Kündigungen und dein Leben gehst, mehr als ein Beispiel! Vielleicht macht der tägliche Umgang mit dem Tod ja doch etwas mit uns. Meine naive Hoffnung (und feste Grundüberzeugung wie ich durchs Leben zu gehen versuche), dass das Endlichkeitsbewusstsein des Jemeinigen-Todes doch zu mehr Reife, Gelassenheit und Klarheit führt, findet doch eine Entsprechung im Leben – in dir auf jeden Fall! Über den zukünftigen Austausch mit dir und das weitere Miteinander freue ich mich sehr.
Total starke Worte, liebe Barbara.
Liebe Barbara - deine Worte tun, was Worte selten schaffen: sie ordnen nicht nur, sie öffnen. Nicht um Schuld zu verteilen, sondern um Verantwortung zu klären – für sich selbst und das eigene Bild von anderen.
Die Frage ‚Wofür soll das gut sein?‘ bleibt unbequem. Aber genau das macht sie wertvoll. Danke für diesen ehrlichen, differenzierten Einblick.
Habe große Achtung vor deinem Tun und Sein.
Was??? Ich bin total geschockt.
Interessant, hab gerade dein Statement gelesen. Ich würde mich super freuen mal zu quatschen. Also nicht nur dazu.
Ich musste das alles erstmal verdauen.
Ich freue mich so arg über dich. Weil ich genauso denke wie du. Konsequent und immer noch. Ich bin seit 9 Jahren fristlos gekündigt und dermaßen glücklich! Es ging einfach traumhaft! Ich würde gerne auch mit dir direkt reden. I love you!
Liebe Barbara Rolf, es tut mir leid, was Ihnen und wie es Ihnen widerfahren ist. Aber eine Enttäuschung hat auch etwas Gutes, es ist das Ende einer Täuschung, das wusste schon meine Freundin Birkenbihl zum Besten zu geben. Ich habe Sie eine Zeit lang „gestalkt“ seit dem tollen, überaus menschlichen und emphatischen Beitrag im SWR. Ich war dann sehr, sehr skeptisch als Sie mit Ahorn fusionierten. (...) Der obere Text sagt viel, ich würde sagen mehr als 1000 Worte, viel mehr steht zwischen den Zeilen. Ich hoffe, die „Sache“ geht einigermaßen erträglich für Sie aus, und Sie gehen Ihren Weg so weiter wie es Ihnen gut tut. Unserer Branche würden Sie fehlen, es bräuchte noch ein paar mehr wie Sie. Ich hoffe, ich bin Ihnen unbekannter Weise nicht zu Nahe getreten.
Ach, Barbara, ich vertraue ja immer darauf, dass das Leben keine Einbahnstraße ist. Von Herzen wünsche ich dir ganz viel Gutes. Und bestimmt hören wir, zumindest hier und da, voneinander.
Liebe Barbara, ich möchte mich nach dem anfänglichen Schockmoment einmal persönlich bei dir melden. Für mich löst er auch mit etwas zeitlichem Abstand ein Gefühl zwischen sprachloser Ungläubigkeit, aber auch tiefer Dankbarkeit aus. Ich möchte auf diesem Wege diesem letzteren Empfinden Ausdruck verleihen und dir für deine Unterstützung und dein Wegbereiten danken, was so offensichtlich eine Konsequenz aus deiner Persönlichkeit und Haltung ist. Ich hoffe, dass es dir gut geht und sende dir ganz liebe Grüße.
Was für ein klares Statement, Frau Rolf!
Danke für diese starken Worte.
Liebe Barbara, ich habe das Bedürfnis, mich bei dir zu melden, dich zu fragen, wie es dir mit einer Situation geht, die für mich wenig durchschaubar ist, und mich von Herzen für die bisherige Zusammenarbeit zu bedanken. Ich habe in der kurzen Zeit so viel von dir lernen dürfen, mich in für mich prägenden Momenten, wie der gemeinsamen Versorgung sehr aufgehoben gefühlt, und einfach viel Sinnhaftigkeit und Freude im Miteinander gespürt. Hoffentlich bleiben wir in Kontakt!
Aber trotzdem sch…
Von Herzen ganz viel Gutes!
Das ist ein sehr gutes und ausführliches Statement.
Danke für deine Offenheit, liebe Barbara.
Liebe Barbara, ich habe mich mit ... zusammen gewundert, warum du plötzlich nicht mehr auf der Website bist. Das fand ich schon merkwürdig, aber dass du die Gründe auch nicht kennst, finde ich noch merkwürdiger! Ich wünsche dir, dass du – für dich – trotzdem einen guten Abschluss damit findest – und dann ganz viel Kraft für die Neuorientierung. Lass mich bitte wissen, wenn ich irgendetwas tun kann.
Diese Art der Nicht-Kommunikation finde ich ganz schlimm.
Eine Freundin sagte mir, dass sie sich in einer Art Trauerprozess befindet und sehr schockiert über deinen Rauswurf ist. Sie weiß nicht, wie sie mit der Situation umgehen soll.
Guten Morgen liebe Barbara, als ich die Nachricht von deiner Freistellung erhalten habe, musste ich das erst einmal sacken lassen. Wenn du Zeit hast, und dich auch danach fühlst, würde ich mich freuen, wenn wir demnächst mal Zeit finden, miteinander zu sprechen. Wünsch dir erst einmal alles Gute. Ganz liebe Grüße und eine Umarmung!
Tut mir total leid für dich, du hast ja quasi für den Laden gelebt.
Ich habe kurz mit ... gesprochen, weil für mich durch deine plötzliche Entlassung auch der Fortgang der Zusammenarbeit völlig offen war. Ihre Antwort war nachvollziehbar, aber hat mir auch klar gemacht, dass es für mich hier nicht weitergeht.
Ich weiß gar nicht, was ich sagen und wie das überhaupt gehen soll. Danke für deine unterstützenden Worte. Ich wünsche und hoffe, dass das kein komplettes Kontakt- oder Austauschende sein muss. Aber gerade begreife ich diese Entwicklung noch nicht.
Liebe Barbara, ich bin sprachlos und einfach traurig. Wie unglaublich traurig sind diese News, dass du nicht mehr weiter bei der Ahorn dabei sein wirst. Ich fühle mich so verbunden zu dir. Schon allein, da wir das ähnliche Schicksal unserer Brüder teilen. Du bist einer der beeindruckendsten Menschen die ich bisher in meinem Leben kennenlernen durfte. Danke für dein Vertrauen und deine Inspiration. Ich möchte unglaublich gerne weiter mit dir verbunden sein. Du bist toll, Barbara, und ich drücke dich feste. ❤️
Hallo. Wollte nur mal kurz sagen, dass ich oft an dich denke, hoffe, dass es dir soweit in Ordnung geht, dass du alles für dich gut geregelt bekommst. Ich bin sehr sehr sehr froh, dass wir zusammen gearbeitet haben. Wenn du mal reden magst, hab ich auf jeden Fall ein offenes Ohr. Und würde mich sehr freuen wenn wir in Kontakt bleiben.
Es tut mir wirklich sehr leid, dass diese Situation eingetreten ist und ihr nicht weiter zusammenarbeiten werdet. Und ich hoffe sehr, dass es noch irgendwie ein gutes, klärendes Abschlussgespräch geben wird. Natürlich würde ich mich sehr freuen, weiterhin mit Dir in Kontakt zu bleiben.
Puh, offenbar um so viele Erfahrungen reicher, wenn wohl auch schmerzhaft. Wir wachsen am Leben, oder? Ich freu mich sehr, dass es dir gut geht. Und ich bin sicher: Es wird gut und stimmig weitergehen!
Oh Mann - Scheiße!
Liebe Barbara, diese Offenheit lässt Vermutungen und Gerüchte verschwinden. Du hast dein Herz darüber erhoben. Klasse.
Hallo Barbara, ich habe eine Entscheidung für mein Unternehmen getroffen, und dein Beitrag erklärt u. a. das Warum. Ich wünsche dir ehrlich alles Gute für das, was kommt. Enttäuschungen haben auch immer was Gutes.
Jesses, bist du mutig!
Sehr guter Beitrag! Danke dafür. Ja, es menschelt überall. Ob bei den "Kleinen" oder den "Großen". Wichtig: Lasst immer den Boden unter den Füßen.
What????????
Liebe Barbara, ich kann nicht nachvollziehen, was da geschehen ist, kenne so etwas nur von vermeintlichen Freundschaften im privaten Bereich. Sie lassen dich fallen, ohne Bereitschaft, irgendetwas zu erklären. Und dann stehst du da.
Und dann geht es weiter. Irgendwie. Und neue Türen öffnen sich. Oft sind es sogar "bessere". Ich habe deine Tatkraft und dein Engagement immer bewundert und bin zuversichtlich, was deinen weiteren Weg angeht. Alles Liebe und Gute wünsche ich dir von Herzen.
Liebe Barbara, ich habe keine Ahnung, was genau da so abging in der letzten Zeit und warum es so lief, wie es gelaufen ist. Aber ich möchte mich ganz herzlich bei dir bedanken für unsere schönen Gespräche und Erlebnisse und alles, was ich bisher von dir lernen durfte. Es macht mich traurig, dass du nun nicht mehr im Leitungsteam bist und hat mich erstmal ziemlich überrascht. Ich freue mich, wenn wir irgendwann wieder voneinander hören, wenn du das auch möchtest. Big hug.
Ich habe gerade dein Statement gelesen. Ich finde es sehr sehr stark und reflektiert. Der Verlust ist bei ahorn. Ich bin so froh, dass ich nicht dort angeheuert habe. Es hätte mich todesunglücklich gemacht, diese Sache von innen mitzuerleben. Es ist schon von außen unsäglich.
Mit deiner Entlassung war mein geplantes Treffen mit Ahorn zu möglichen gemeinsamen Projekten hinfällig.
Was??? OMG
Barbara Rolf, jetzt verstehe ich was geschehen ist. Hatte bei Ihnen 2015 einen Vorsorgevertrag abgeschlossen (zu meiner Zufriedenheit) mit Übergabe zweier Policen. Als ich später die Übernahme von Ahorn erfuhr, war ich schon verwundert. Letztes Jahr wollte ich mich erkundigen über die derzeitigen Preise bzw. ob die Preisangaben in meinem Vertrag noch gültig sind. Darauf bekam ich einen "neuen Vertrag" von einer Bestattungsschmiede zugesandt. In diesem Vertrag konnte ich die Angaben und Preise des vorherigen Vertrages nicht mehr nachvollziehen. Auch waren meine Policen ohne mein Wissen an eine Versicherung weitergegeben worden. Ich war inzwischen umgezogen; die Benachrichtigung der Versicherung erreichte mich nicht. Die ganze Handlungsweise mit meinem Vorsorgevertrag hat mir nicht gefallen, weshalb ich sofort gekündigt habe. Nun ist meine Angelegenheit in guten Händen bei einem kleineren Familienunternehmen. Ich hatte damals speziell Sie, Frau Rolf, gewählt, da ich laut Fernsehsendungen und Empfehlungen nur Gutes gehört hatte.
Danke! Einfach wieder großartig. Die Formulierung, die Klarheit. Lieb dich dafür.
Liebe Barbara, du bist toll, bewundernswert, aufrichtig, ehrlich und wahnsinnig gut im Reflektieren und Zusammenfassen von Situationen und Umständen. Dein Text über die vergangen Monate - nachdenklich und offensiv ... Du packst an, sortierst dich, richtest dich neu aus.
Und was ich besonders gut finde - du schließt Frieden, zumindest im Kleinen und wenn auch noch am Anfang. Das braucht diese Welt, Friedensstifter - im Kleinen und Großen!
Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Kraft und Zuversicht, dass es weiter geht.
Ich drück dich ganz doll aus der Ferne.
Liebe Barbara, was für ein schöner, mutiger Text! Danke! Es ist ganz toll zu lesen, wie menschlich man mit so etwas umgehen kann. Wir sind begeistert!
Das tut mir leid und ehrlich gesagt macht es mich wütend – egal, was vorgefallen ist!!!
Liebe Barbara, was du schreibst finde ich ganz stark! Respekt. Ich bin als Künstlerin selbst ja nicht so tief in der Branche drin und habe vieles davon nicht im Detail mitbekommen. Aber du warst mir schon vor Ahorn natürlich ein Begriff, und ich finde es ganz wunderbar, dass du nun wieder "präsenter" für mich bist (und dass wir uns neulich persönlich begegnet sind).
So eine ähnliche Kündigungssituation wie du hab ich (inkl. juristischer Schritte) selbst auch mal erlebt und ich fühle sehr mit dir.
Auch wenn es dir unterm Strich damit gut geht - sowas finde ich gelinde gesagt nicht in Ordnung.
Das wollte ich dir ganz spontan schreiben und dir von Herzen viel Erfolg, Freude und Erfüllung für deine neuen Vorhaben wünschen.
Ich fall gleich um, und mir dreht sich der Magen.
So ehrliche Worte, dennoch schade und unverständlich. Ich habe wirklich Respekt wie du das geschrieben hast, ich bin wirklich beeindruckt. Andere wären nicht so reflektiert.
Stark! 👍🏼
Es freut mich, dass es dir gut geht, liebe Barbara! Schade, dass du nicht mehr bei Ahorn bist. Gerade jetzt. Es war ein besseres Gefühl, als du noch da warst. Ich wünsche dir viel Glück für alles, was bei dir jetzt kommt. Und ich hoffe einfach, dass sich unsere Wege wieder kreuzen. Sei lieb gegrüßt.
Manche Menschen sind einfach narzisstische Arschlöcher und haben nur den reinen Profit im Kopf. Denn - auch in dieser Branche - geht man eben über Leichen. Ich wünsche dir alles Gute!